Michael Grand – Schachverein Korneuburg https://schach-korneuburg.at Mon, 22 Jun 2015 20:03:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.2 Der Schachverein am Korneuburger Stadtfest https://schach-korneuburg.at/2015/06/der-schachverein-am-korneuburger-stadtfest/ Mon, 22 Jun 2015 19:59:04 +0000 http://schach-korneuburg.at/?p=807 Auch dieses Jahr war der Schachverein am Korneuburger Stadtfest vertreten. Leider war uns das Wetter dieses Jahr nicht hold und wir haben in Summe vier Mal aufgebaut und abgebaut! Doch selbst bei strömenden Regen haben es sich einige schachbegeisterte Besucher des Stadtfests nicht nehmen lassen durchzuspielen!

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Korneuburg schlägt in der letzten Runde der ersten Klasse Weinviertel überforderte Zistersdorfer 4,5/0,5 https://schach-korneuburg.at/2015/04/korneuburg-schlaegt-in-der-letzten-runde-der-ersten-klasse-weinviertel-ueberforderte-zistersdorfer-4505/ Sun, 12 Apr 2015 11:39:03 +0000 http://schach-korneuburg.at/?p=654 Nach einer Irrfahrt, in unsere vorherige Heimspielstätte die VHS Korneuburg, fanden unserer Gäste in die dieses Mal sehr rockige Holzhittn.
Auf dem ersten Brett fand sich der Mannschaftsführer Michael Grand mit den schwarzen Steinen, trotz fehlerhafter Eröffnungshandhabung des Gegenübers, in einem schlechteren Mittelspiel wieder. Nur durch einen taktischen Trick, Opferung eines Springers für einen Bauern, um 2 Züge später die Figur zwingend zurückzugewinnen, musste unser Gast aus Zistersdorf das Remis-Angebot annehmen. Die nachgehende Analyse zeigte, dass der Mehrbauer nicht gehalten werden konnte und das Remis ist sicherlich vertretbar.
Auf dem zweiten Brett versuchte dieses Mal Günter Steininger mit den weißen Steinen sein Glück. Günter ist im Weinviertel für seine kreative Spielbehandlung und als reiner Schwarzspieler bekannt. Dieses Mal konnte er früh einen Mehrbauern ergattern, musste dafür allerdings die Damen und noch weiteres Material tauschen. Erst ein Qualitätsgewinn brachte schließlich die Entscheidung und nach harter Gegenwehr konnte Günter um 23:00 den Sieg sicherstellen.
Bruno Filzmaier spielte auf dem dritten Brett und hatte sich früh gut positioniert. Geradliniges Spiel gegen den Isolani war angebracht und diese Strategie ging auch auf. Die zweit- und drittbesten Züge des Gegenübers wurden vom Korneuburger sofort bestraft und der deutliche Klassenunterschied setzte sich ohne größere Mühen durch.
Auf dem vierten Brett kam es, wie schon in der letzten Runde gegen Stockerau, zum Duell zweier Obmänner. Kurt Broneder hatte nach unserem Freund Franz Krückel diesen Freitag Walter Grabenweger als Gegner. Gegen einen sichtlich überforderten Gegner führte zum wiederholten Male 1.b4 zu einem leichten Eröffnungsvorteil welcher zum Sieg reichte. Wieder einmal eine gute Saison für unseren Obmann.
Jungvater Paul Schiessl durfte auf dem fünften Brett die schwarzen Steine führen. Nach einer stabilen Eröffnung, wo Paul schnell Ausgleich erhielt konnte er einen Mehrbauern erkämpfen. Bei ungleichfarbigen Läufern noch lange kein Sieggarant, doch folgte bald darauf eine Unachtsamkeit des Zisterdorfer welche zu einem zweiten Mehrbauern führte. Um die Umwandlung eines dieser Bauern zu einer Dame zu verhindern musste ein Läufer geopfert werden und die Mehrfigur reichte locker zum Sieg. Eine sehr starke Saison von Paul, der nach langer Abstinenz dieses Jahr eindrucksvoll den Weg zu uns zurückgefunden hatte.
Dadurch, dass sowohl Stockerau als auch Wolkersdorf die letzte Runde gewinnen konnten, mussten wir uns mit dem dritten Rang in der Endabrechnung der diesjährigen Meisterschaft zufrieden geben.

MF Michael Grand

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Erste Klasse Weinviertel Kornneuburg erreicht gegen Stockerau ein 2,5 zu 2,5 Unentschieden https://schach-korneuburg.at/2015/02/erste-klasse-weinviertel-kornneuburg-erreicht-gegen-stockerau-ein-25-zu-25-unentschieden/ Sat, 21 Feb 2015 13:26:28 +0000 http://schach-korneuburg.at/?p=572 Auf dem fünften Brett spielte das erste Mal Gerhard Pfeifer für die Rattenfänger. Die Initiative, Aufgrund eines in der Eröffnung geopferten Bauern, konnte er bis zum remislastigen Turmendspiel positiv ausnützen. Dort unterlief im leider ein Rechenfehler und er musste die Fahnen streichen. Nichtsdestotrotz ein vielversprechender Start in die erste Klasse Weinviertel.
Auf dem Spitzenbrett konnte der Mannschaftsführer Michael Grand seinen Eröffnungsvorsprung aufgrund einer falschen taktischen Partieauslegung nicht nutzen. Im Verlauf der Partie machte sich seine hartnäckige Formkrise mehr und mehr bemerkbar. Einen Bauerngewinn konnte der Lenaustädter sicher zum Sieg ummünzen.
Auf dem Zweiten Brett spielte unser Günter Steininger gegen einen gut in Form befindlichen Stockerauer eine starke Partie. Er konnte im Mittelspiel mit dem schwarzen Steinen den Ausgleich erlangen und steuerte gekonnt in den Remishafen, trotz einiger Turbulenzen, ein. Ein sicheres Remis unseres konstantesten Punktelieferanten.
Bruno Filzmaier hatte seine a3 Eröffnung in eine sichere Remisstellung gebracht. Das erwartete Angebot zur Punkteteilung konnte er aufgrund des Spielstandes nicht annehmen, weil es den Mannschaftssieg für unsere Gegner bedeutet hätte. Dank geschicktem manövrieren mit seinem König und ungenauem Spiel seines Gegenübers konnte er in die Bauernstruktur eindringen. Nach dem Gewinn eines selbigem, konnte sich sein Gegner nicht mehr rühren und unser Ehrenmitglied gewann noch souverän.
Die Partie auf dem vierten Brett war noch im Gange und unser Obmann Kurt Broneder konnte mit den schwarzen Steinen sein Gegenüber schon in der Eröffnung leicht verunsichern. Diese nützte er im Mittelspiel zu einem Qualitätsgewinn. Sicher setzte er mit den besten Zügen fort und konnte eine schöne Partie mit einem sehenswerten Angriff zu Ende führen und uns das Mannschaftsunentschieden retten.
Voller Freude gehen wir nun in das kommende Heimspiel am 06.März in der Holzhütte und hoffen auf ein erneutes starkes Auftreten samt Heimsieg.

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Korneuburg erreicht 2,5:2,5 gegen Wolkersdorf https://schach-korneuburg.at/2015/02/korneuburg-erreicht-2525-gegen-wolkersdorf/ Tue, 17 Feb 2015 14:43:38 +0000 http://schach-korneuburg.at/?p=569 Im Spiel der weinviertler Liga am Freitag den 13 konnten ersatzgeschwächte Korneuburger ein gutes 2,5:2,5 gegen unsere Schachfreunde aus Wolkersdorf erreichen.
Auf dem ersten Brett hatte Karl Kadletz eine bessere Stellung. Doch musste er nach sehr starkem und zeitintensivem Spiel kurz vor dem 40ten Zug nach einigen nicht ganz korrekten Zügen leider die Segel streichen. Schade, da war mehr drinnen.
Günter Steininger auf dem zweiten Brett, traditionell mit den schwarzen Steinen, erreichte relativ früh eine remisträchtige Stellung. Jedwede Angriffsbemühungen wurden vom Wolkersdorfer unterbunden und das Remis war in beiderseitigem Einvernehmen.
Unser Obmann spielte dieses Mal auf Brett 3 und Kurt Broneder erreichte locker eine Punkteteilung.
Michael Grand, als Ersatz-Mannschaftsführer, nach einem katastrophalen Herbst nur auf Brett 4 mit einem forcierten Bauernverlust nach 6 Zügen stand sehr lange auf Verlust. Zum Glück konnte er sich mit Fortdauer der Partie aber steigern und noch dem Remishafen erreichen.
Bruno Filzmaier, im Weinviertel gefürchtet für seine a3-Eröffnungen spielte seine Spielstärke konsequent aus und überflügelte sein Gegenüber. Nach einem Qualitätsgewinn war der Gewinnweg eingeschlagen und dies in sehenswerter Manier umgesetzt.
Summa Summarum ist das Unentschieden für uns Zufriedenstellend, vor allem wenn man bedenkt, dass, mit Ausnahme von Karl, der Stamm der ersten Klasse Mannschaft hier im Einsatz war.

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3 Runde der ersten Klasse Weinviertel – der nächste Erfolg für Korneuburg – 4,5 :0,5 gegen Zwerndorf https://schach-korneuburg.at/2012/10/3-runde-der-ersten-klasse-weinviertel-der-nachste-erfolg-fur-korneuburg-45-05-gegen-zwerndorf/ Mon, 22 Oct 2012 19:07:40 +0000 In der dritten Runde der Saison mussten wir zum Vorjahresmeister nach Zwerndorf. Dieser hatte sich für die Weinviertler Liga entsprechend verstärkt und auch seinen Fokus auf diese Liga gelegt, dementsprechend war Korneuburg der erklärte Favorit.
Auf dem fünften Brett verlor unser Obmann Kurt Broneder im Orang Utan früh einen Bauern. Er mühte sich redlich und konnte mit unbändigem Einsatz den Gegner zermürben, einen Springer gewinnen und die Partie doch noch zu einem gütlichen Ende bringen.
Der Mannschaftsführer Michael Grand konnte die Schwachpunkte in der Stellung des Gegners ausnützen, und relativ früh in der Partie die vorentscheidung herbeiführen. Der Sieg stand eigentlich nie in Frage.
Bruno Filzmaier spielte gewohnt ungewöhnlich, musste aber in leicht schlechterer Stellung das Remisangebot seines Gegenüber annehmen, weil die Siegchancen nur noch theoretischer Natur waren.
Auf dem zweiten Brett konnte Guenter Steininger seine kombinatorische Fähigkeiten mustergültig zu einem vollen Erfolg ummünzen. Auch hier offenbarte sich die Überlegenheit der korneuburger Spieler an diesem Abend.
Martin Borovnik spielt sich weiterhin in einen Lauf. Von seinen letzten 6 spielen holte er ein Remis, und konnte 5 Siege einfahren, so auch an diesem Abend. Ein frühes Remisangebot, bei komplett ausgeglichener Stellung, lehnte sein Gegner noch ab, dieser spielte in der Folge aber eine Abfolge an ungenauen Zügen und Martin ging mit zwei Mehrbauern in ein Turmendspiel, spielte weiter konzentriert und Gewann gewohnt souverän.
In Summe ein klarer, und in dieser Höhe auch verdienter 4,5 : 0,5 Sieg der Korneuburger gegen überfordert wirkende Zwerndorfer.
Michael Grand

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2 Runde der ersten Klasse Weinviertel gegen Stockerau4 https://schach-korneuburg.at/2012/10/2-runde-der-ersten-klasse-weinviertel-gegen-stockerau4/ Thu, 11 Oct 2012 12:10:36 +0000 Die zweite Runde bescherte uns die, von der Papierform her, stärkste Mannschaft der ersten Klasse Weinviertel als Gegner. In der ersten Runde hatte Stockerau mit Aufstellungsschwierigkeiten zu kämpfen und musste sich 3:2 geschlagen geben, wir selbst hatten unsere übliche Herbstmüdigkeit (2,5:2,5 gegen Bisamberg), dementsprechend motiviert gingen beide Mannschaften ans Werk, ging es doch darum nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitze zu verlieren.
Auf dem fünften Brett konnte sich unser Obmann Kurt Broneder gegen unser Ehrenmitglied Franz Krückel, nach unerwartet starker Gegenwehr, doch noch durchsetzen. Vielleicht hat ihm hier das Kiebitzen während der Vereinsabende geholfen, gehört Franz doch eigentlich schon zum Inventar an jedem Dienstag im Cafe Bauer.
Auf dem vierten Brett spielte unser ehemaliger Vereinskollege Karl Beck gegen Bruno Filzmaier eine sehr interessante Partie. Der Korneuburger konnte beide Turm und Springer gegen die Dame tauschen und sah eigentlich schon wie der sichere Sieger aus. Nach einem, vermutlich nicht ganz korrektem, Turmopfer sah Karl den Gewinnweg nicht und diese Partie endete mit einer Punkteteilung.
Auf dem dritten Brett kämpfte Guenter Steininger gegen den Präsidenten des Stockerauer Schachvereines bis um Mitternacht. Gerade, als dieser wie der sichere Sieger aussah, vergriff er sich, von den Anstrengungen der langen Partie sichtlich gezeichnet, und Guenter konnte schon den zweiten Sieg in der noch jungen Saison einstreifen. Der Sieger direkt nach dem Spiel: „Ganz verdient war der Sieg nicht“, sprach´s und ging mit einem Lächeln auf dem Gesicht in die verdiente Nachtruhe.
Auf dem zweiten Brett gab es für Martin Borovnik ein wieder sehen mit unserem ehemaligen Vereinskollegen Jovan Birg. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel über die Partie verraten, rate aber jeden die kommende Zeitung aufmerksam durchzulesen!
Dieter Seidler und Drago Stanivukovic, er spielt in der ersten Klasse für Stockerau, einigten sich ohne viel Aufsehen schnell auf ein Unentschieden.
Somit konnte der, dieses mal Non-playing-Captain, Michael Grand einen klaren 4:1 Erfolg mitverfolgen und das große Ziel, Meister zu werden, bleibt in den eigenen Händen von Korneuburg.
Michael Grand

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2012 https://schach-korneuburg.at/2011/12/ https://schach-korneuburg.at/2011/12/#respond wünschte der Schachverein Korneuburg allen seinen Mitgliedern und Freunden.

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Erster Sieg von Korneuburg macht die Saison in der ersten Klasse Weinviertel wieder spannend. https://schach-korneuburg.at/2011/11/ https://schach-korneuburg.at/2011/11/#respond Zwerndorf, der erklärte Titelfavorit der ersten Klasse Weinviertel, aufgrund der Verstärkung mit den Spielern von DeutschWagram, spielte bis zu diesem Freitag in dieser Klasse alles in Grund und Boden, unter anderem wurden Stockerau und Wolkersdorf 4:1 geschlagen, gegen Mistelbach gab man gar nur ein Remis ab. Wohingegen es für Korneuburg nach der Auftaktniederlage gegen Retz drei mal nur zu einer Punkteteilung reichte, folglich war die Favoritenrolle klar ersichtlich. Der Verlauf der Partien war dann weniger klar und teilweise höchst kurios. Roman Pertl musste früh die Segel streichen und gab seine Partie auf. Nach kurzer Analyse waren sich alle Beteiligten einig, das er mit Mehrfigur das drohende Matt abwenden und dann wahrscheinlich einen sicheren Sieg nach Hause spielen könnte, das Glück schien Zwerndorf hold zu sein. Doch konnte unser Obmann Kurt Broneder eine fehlerhafte Caro Kann seines Gegenspielers meisterhaft ausnützen und sicher Gewinnen. Auf dem dritten Brett hat sich früh eine vorteilhafte Stellung für Michael Grand ergeben, doch wie so oft in dieser Saison wählte er die falsche Fortsetzung und fand sich in einem Endspiel mit 2 Minus Bauern wieder. Sichtlich vom Kaffeeentzug geschwächt spielte sein Gegner nicht die stärksten Züge und so konnte Michael einen Bauern retour gewinnen, worauf sofort die Frage nach einer Punkteteilung kam. Der Gegner quittierte dies mit den Worten „Ich biete kein Remis“. 5 Minuten, und einem schweren Patzer, später kamen aus seinem Mund die Worte „Ich gebe auf“, was einigen im Saal ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Auf dem 2ten Brett hatte Dieter Seidler die französische Verteidigung gewählt und früh Ausgleich erlangt. Spät Abends, der Großteils der Spieler war schon daheim, konnte er ein Endspiel gewinnen, wobei bezweifelt werden darf, ob dieses günstig für ihn stand. Auch hier lehnte der Zwerndorfer Kollege ein Remisangebot ab. Auf dem ersten Brett spielte Ehsan Ayatollahi eine sehr starke Folge von Zügen und konnte den ehemaligen Korneuburger Andreas Hirsch klar dominieren. Doch war sein Spiel sehr Zeitintensiv, was sich in einer halben Stunde Restbedenkzeit nach 20 Zügen äußerte, Andreas hatte hier noch eine knappe Stunde Zeit. Die komplizierte Stellung wurde in der Folge von Ehsan, aufgrund der Zeitnot, etwas schwächer behandelt. Als sich der Mannschaftsführer schon mit der Niederlage abgefunden hatte reklamierte der Korneuburger Partiegewinn aufgrund von einer gefallenen Klappe. Andreas antwortete auf die Frage wie dies passieren konnte: “Ich weis es nicht, ich hab die ganze Zeit auf Ehsan seine Zeit geschaut und komplett auf meine vergessen“. In Summe hat dies einen eindrucksvollen 4:1 Sieg für Korneuburg ergeben, wobei dieser vermutlich etwas zu hoch ausgefallen ist.
Hoffentlich kann der Schwung aus dieser Runde über die Winterpause gerettet werden, und in der Endtabelle ein besserer Rang als der sechste erreicht werden.

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Korneuburg Herbstmeister in der 1.Klasse Weinviertel https://schach-korneuburg.at/2010/11/ https://schach-korneuburg.at/2010/11/#respond Nach 2-Jähriger Abstinenz stellt Korneuburg heuer wieder eine Mannschaft in der ersten Klasse Weinviertel. Nach vier Runden, in denen gegen Bisamberg und Wolkersdorf die Mannschaftspunkte geteilt wurden und Stockerau3 und Matzen je 3:2 geschlagen wurden ging es in der Fünften Runde gegen die bis dahin ungeschlagene Mannschaft Stockerau4. Mit einer Niederlage wäre der angestrebte Meistertitel schon in weite Ferne gerückt, folglich gingen wir hoch motiviert in die Partien.
In einer positionell schwierigen Partie vernachlässigte Jovan Birg mit den weißen Steinen das öffnen von Linien, weswegen er seine leichten Stellungsvorteile nicht in einen ganzen Punkt ummünzen konnte und sich gegen den stark spielenden Leupold Christian auf dem ersten Brett mit einem Remis zufrieden geben musste.
Auf dem zweiten Brett waren Michael Grand, mit Schwarz, und sein Kontrahent bereits nach 5 Zügen “out of book“ und es entwickelte sich in der Folge eine sehr scharfe Partie mit beiderseitigen Chancen. Eine Ungenauigkeit im Endspiel kostete hier den ganzen Punkt und somit einigte man sich auch hier auf eine Punkteteilung.
Schon in der Eröffnung konnte Bruno Filzmaier 2 Tempi gewinnen, welche sich im weiteren Spielverlauf als entscheidend herausstellen sollten. Durch diesen Tempovorsprung konnte der Korneuburger immer wieder stärkere Drohungen aufstellen, die schließlich entscheidend Material gewannen und somit den ersten Sieg an diesem Abend darstellte.
Auf dem 4ten Brett konnte erstmals in dieser Saison Günter Steininger zum Einsatz kommen. Er bewies seinen Siegeswillen in einer mehr als spannenden Partie, welche von beiderseitigen Fehlern geprägt war. Beide Parteien hätten die Partie zumindest 3 mal entscheiden können. Eine alte Schachweisheit besagt: „Wer den letzten Fehler macht verliert die Partie.“ So war es auch in diesem Fall, als gegen Mitternacht unser Stockerauer Schachfreund seine Gastfreundschaft unter Beweis stellte und die Dame gegen einen Turm gab.
Auf dem fünften Brett konnte unser Obmann Kurt Brondeder einmal mehr einen Gegner mit seinem 1.b4 überraschen. Ich persönlich finde es immer wieder schön, wenn man heutzutage etwas exotischere Eröffnungen auch in der Meisterschafts- und Turnierpraxis zu Gesicht bekommt, wo nicht jeder Zug bis zum späten Mittelspiel ausanalysiert ist. Gegen einen überforderten Gegner spielte unser Obmann sehr stark und hatte keine Mühen den ungefährdeten 4:1 Sieg gegen Stockerau zu fixieren.

Entscheidend über den Ausgang der Meisterschaft werden im Frühjahr die Partien auswärts in Deutsch Wagram und in Korneuburg gegen Retz sein. Beide Mannschaften sind die erwarteten Gegner im Kampf um den Meistertitel.

Michael Grand

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7 Runde in der Weinviertler Liga Korneuburg 3 gegen Matzen https://schach-korneuburg.at/2010/02/ https://schach-korneuburg.at/2010/02/#respond Gestern erwarteten wir in Bestbesetzung unsere Gäste aus Matzen in der Hoffnung ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Herbst zu Erzielen (Anmerkung: 4,5:1,5 Sieg). Doch Matzen trat erstmals in dieser Saison ebenfalls mit ihrer stärksten Aufstellung an. Auf dem sechsten Brett musste sich Bruno Filzmaier nach einer nicht optimal behandelten Eröffnung einem starken Angriff seines Gegners erwähren. Dieser lehnte zwei Remisangebote ab konnte aber seine bessere Stellung nicht verwerten, folglich gab es die erste Punkteteilung. Auf dem fünften Brett führte Michael Grand die schwarzen Steine in ungewohnt aggressiver Art und Weise. Für den Angriff wurde schon im Mittelspiel eine Figur geopfert und man sah das Mattnetz sich schon aufbauen. Leider spielte der Matzener in dieser Phase der Partie die bestmöglichen Züge, wodurch ich keinen Entscheidenden Vorteil erringen konnte. Rybka sah die Abbruchstellung schließlich so wie die zwei Kontrahenten mit ±0,00, und diese Engine hat ja bekanntlich 3000 Elo. Auf dem vierten Brett kämpfte Jovan Birg in gewohnt scharfer Art um den Sieg. Sein Kontrapart, auch kein unbekannter in Sachen Angriffspiel, verteidigte nicht sonder griff ebenfalls an. Es entstand eine spannende und unterhaltsame Partie mit beiderseitigem Angriff. Je mehr Figuren abgetauscht wurden umso ruhiger wurde die Begegnung und endete schließlich mit einem verdienten Remis für beide Kämpfer. Auf dem dritten Brett lehnte Robin Sulzgruber´s Gegner ein Remisangebot ab und wollte seine Klasse zeigen. Robin vereitelte gekonnt das die Dame, in einem ansonst reinen Bauernendspiel, in die eigenen Reihen eindrang, womit auch hier eine Punkteteilung erfolgte. Ehsan Ayatollahi erspielte sich schon Früh eine sehr erfolgversprechende Stellung, verbrauchte dafür aber sehr viel Zeit. Es kam wie es kommen musste plötzlich hatte Ehsan nur noch 5 Minuten auf der Uhr, musste aber noch 10 Züge spielen um auf 40ig zu kommen. Es half kein Flehen und kein Hoffen, in Zeitnot vergriff sich unser tapfere Recke und verlor eine Figur. Besonders bitter, weil der Fehlzug erst im 38ten passierte. Auf dem Spitzenbrett spielte Drago Stanivukovic. Auf dem Weg nach Korneuburg wollte ich ihn noch davon Überzeugen, doch einmal weiter hinten zu spielen, um nicht immer den Kopf hinhalten zu müssen. Zum Glück beharrte Drago auf seiner Rolle als Spitzenspieler meiner Mannschaft und zeigte seine ganze Klasse. Er verlor zwar die Qualität, doch sein schwarzer Springer konnte sich unvertreibbar auf f3 in der nähe des weißen Königs festsetzen. Dieser sollte Schlussendlich auch den Unterschied ausmachen. Mit dem Verlust eines ganzen Turmes sah sein Gegner die Aussichtslosigkeit ein und gratulierte Drago zu seinem Sieg. In Summe haben wir also ein 3:3 Unentschieden geholt, wobei heute sicherlich mehr möglich gewesen wäre, wenn Ehsan ein bisschen Glück gehabt hätte.

MG

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