Update WV-Meisterschaft

Erste Klasse WV 7. Runde – heute Auswärts in Wolkersdorf


Brett 1

Peter Leitner (1772) – Michael Grand (1891) 0:1

Am Spitzenbrett entwickelte sich eine hochklassige strategische Auseinandersetzung. Mein Gegner hielt die Stellung lange im Gleichgewicht und versuchte meine Initiative zu neutralisieren. Im Übergang ins Mittelspiel hatte ich die Qualität gewonnen und die Partie mit einem schönen Springeropfer dann auch schnell entschieden.

Brett 2

Wolfgang M. Koller (1789) – Thomas Kumpfmueller (1868) 0:1

Hier ging es von Beginn an sehr wild zur Sache. Thomas sein Gegner wählte eine ambitionierte Eröffnung und suchte aktives Spiel, doch Thomas konterte mit energischem Gegenspiel im Zentrum. In komplizierter Stellung kippte die Partie nach einer taktischen Wendung im Mittelspiel. Danach ließ Thomas sich den Vorteil nicht mehr nehmen, musste aber genau und schnell spielen um den Punkt zu sichern.

Brett 3

Christian Lahofer (1728) – Felix Bendl (1790) 0:1

Eine lange ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Für Felix seine Verhältnisse eine extrem ruhige und positionelle Partie anstatt der furiosen Angeiffspartien die wir sonst gewohnt sind. Felix bewies Geduld, verbesserte Schritt für Schritt seine Figurenstellung und nutzte schließlich einen ungenauen Verteidigungszug entscheidend zum
Bauerngewinn aus.

Brett 4

Karl Mag. Czakler (1762) – Guenter DI. Steininger (1784) 0:1

Eine strategisch geprägte Begegnung bei der sich beide nach gefühlt 15 Minuten bereits im Endspiel befanden. Ein Bauerngewinn brachte auch hier einen Vorteil. Gewonnen war die Stellung wie dann die beiden Türme von Günter sich auf der zweiten Reihe aufgestellt hatten. Wonach die technische Umsetzung keine größeren Schwierigkeiten mehr bereitete.

Brett 5

Johann Nemetschke (1663) – Bernhard Pfaffenberger (1509) ½:½

Bernhard eröffnet sehr mutig und lies den König bewusst in der Mitte des Brettes um voll auf Angriff zu gehen. Im Mittelspiel kam der entscheidende Moment. Ein Damenopfer hätte zu einer Springergabel hingelenkt. Doch leider verstrich diese Möglichkeit ungenützt. Am Ende ein Remis gegen einen starken Gegner mit dem Bernhard nicht unzufrieden sein darf!

Endstand: ½ : 4½

Ein deutlicher Endstand – der trotz klarer Punkteverteilung von intensiven, hart umkämpften und lange offenen Partien geprägt war.

Wir waren an diesem Abend äußerst effizient und nutzten unsere Chancen konsequent.